Georg-August-Universität Göttingen
Wirtschafts- und Sozialgeschichte (Bachelor of Arts)
Unternehmen – Globalisierung – Massenkonsum: Wie sind die moderne Wirtschaft und die modernen Gesellschaften entstanden? Am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte werden diese Fragen erforscht. Das interdisziplinäre, im Kern historische Fach nutzt vielfältige Erklärungsansätze aus den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Bundesweit einmalig wird in Göttingen ein BA-Studiengang „Wirtschafts- und Sozialgeschichte“ angeboten, der mit einer Vielzahl von Fächern zu einem 2-Fach-Bachelor kombinierbar ist.
Der Studiengang bietet Einblick in die wichtigsten Trends der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung besonders im 19. und 20. Jahrhundert. Er verfolgt den ökonomischen, politischen und soziokulturellen Wandel vom Merkantilismus über die Industrialisierung bis hin zur Konstituierung unserer heutigen modernen Dienstleistungs- und Kommunikationsgesellschaft. Dabei werden die Studierenden mit einem breiten gesellschafts- und geisteswissenschaftlichen Theorie- und Methodenspektrum vertraut gemacht. Es können auch Kurse aus der VWL belegt werden, die jedoch eher neoklassisch sind.
Im Mittelpunkt von Lehre und Forschung stehen fünf thematische Schwerpunkte, die zugleich die interdisziplinäre und internationale Orientierung des Studiums unterstreichen:
- Unternehmensgeschichte
- Geschichte der Globalisierung
- Geschichte der NS-Wirtschaft
- Transformationsgeschichte (v.a. DDR und Osteuropa)
- Konsumgeschichte
Website des Studiengangs:
https://www.uni-goettingen.de/de/638134.html
Informationsstand: 06/08/2026