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Von pluraler zu transformativer Ökonomik? Welcher Pluralismus wird wie wirksam?

Referent: Florian Rommel, Cusanus Hochschule

 

Seit fünf Jahren steht die Forderung nach mehr Pluralismus in den Wirtschaftswissenschaften klar im Raum. Oft wird ihr entgegnet "Wir sind doch schon plural." Höchste Zeit festzustellen, dass es um einen Plural der Pluralismen geht.

 

Dieser Vortrag bemüht sich um Orientierung und fragt nach sinnvollen Rechtfertigungen für und einem gute Maß an Pluralismus. Entwickelt wird ein Pluralismusverständnis das über die Erkenntnisebene hinaus auch die Handlungsebene mitdenkt. Das birgt Konsequenzen für Forschende, für Wissenschaftskultur und das Verhältnis von Wissenschaft zu Gesellschaft. "Transformative Wirtschaftswissenschaft" erkennt die Wirkung von Wissenschaft auf Gesellschaft an. Als unhintergehbar normative Wissenschaft stellt sich in ihrem Horizont die Frage, welcher Plural an Perspektiven bei konkreten Problemen ein Mitspracherecht haben soll.