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Ein Hauch von ‚Wind of Change‘ auf der Klausurtagung des Netzwerks

Mit vielen Impulsen für die zukünftige Arbeit ging am 9. März 2014 die Klausurtagung des Netzwerkes Plurale Ökonomik zu Ende. Wir blicken zurück auf vier ereignisreiche Tage: Es blieb nicht nur bei einem Zusammentreffen alter und neuer Netzwerkmitglieder, sowie weiterer Interessierter zum Austausch über inhaltliche Themen, etwa die Zukunft des Euro, und organisatorische Pläne, etwa die Kampagne PluraloWatch. Vielmehr ist das deutschlandweite Netzwerk auf der „Oberlinspher Mühle“ enger zusammengewachsen und engagiert sich nun gestärkt für eine kritische Wirtschaftswissenschaft.

 

Es war einer der vielen magischen Momente dieser Tagung: …take me to the magic of the moment on a glory night… – so tönte es am Abend durch den Gruppenraum. Und weiter im Text: where the children of tomorrow dream away in the wind of change. Der Wille, etwas zu verändern – das einte die Teilnehmer_innen der internen Klausurtagung des Netzwerkes.

 

Ein gutes Jahr nach der Gründung brauchte das Netzwerk Raum und Zeit, um entscheidende inhaltliche und organisatorische Fragen zu klären. Am 6. März 2014 kamen deshalb knapp 30 Leute zusammen, aus Berlin bis Köln, Hamburg bis München, um sich im hessischen Bromskirchen in der „Oberlinspher Mühle“ zur Klausurtagung zu treffen. Das abgeschiedene Tagungshaus war der beste Ort, um sich auf all die wichtigen und uns bevorstehenden Themen zu konzentrieren.

 

Die Struktur der nächsten Tage wurde im open-space-Format am ersten Abend gemeinsam entwickelt. Dabei hatten alle Teilnehmer_innen die Möglichkeit Themenvorschläge einzubringen, was zu einer großen Fülle an Angeboten führte. Die nächsten zweieinhalb Tage beinhalteten deshalb zahlreiche Diskussionen zum Euro, den Commons, der Postwachstumsbewegung und möglichen Ursachen für Wachstumszwänge, der Finanzmarktregulierung, dem Marxismus, sowie zu Fragen der ökonomischen Bildung. Aber auch die Netzwerkfragen kamen nicht zu kurz. So wurden unter anderem sowohl die Ziele des Netzwerks, der Grad unserer Politisierung, das Pluralismus-Verständnis, die Pluralo-Watch-Kampagne und interne, wie externe Vernetzung ausführlich debatiert.

Daneben stand ein ausführliches Freizeit- und Entspannungsprogramm zur Verfügung. Die Aktivitäten reichten von Holz umschichten, joggen, Yoga, Sauna und Spaziergängen in die Umgebung bis zu auch alltäglichen Dingen wie Holz umschichten, Essen zubereiten, Gartenarbeiten.

 

Die Klausurtagung wird wohl allen Beteiligten als die perfekte Mischung aus der Produktivität eines wissenschaftlichen Kongresses und der Stimmung eines Ferienlagers in Erinnerung bleiben. Außerdem war sie das beste Beispiel dafür, dass trotz aller Vorteile, die uns das Internet unbestritten bietet, nichts über den Reiz und die Fruchtbarkeit der persönlichen Begegnung hinausgeht. Lasst uns deshalb den Wind of Change- Spirit von Bromskirchen in unsere Online-Werkzeuge tragen und diese mit Leben füllen!