Veranstaltungen

 

Vortragsreihe: Wie retten wir das Klima?, Siegen, WiSem 2019/20


Blockseminar: Makroökonomische Perspektiven einer Postwachstums-ökonomik, Köln, Dezember 2019


Konferenz: Transformative Ökonomie?, Lüneburg, 23.11.2019


Buchdiskussion: Degrowth / Postwachstum zur Einführung, Lüneburg, 07.11.2019


Workshop: Klimakrise – Alles kein Problem!?, Hannover, 26.09.2019


Ringvorlesung: Zukunftsfähiges Wirtschaften, Bayreuth, SoSem 2019


Economics and the Climate Crisis, München, SoSem 2019


Sommerakademie: Economics in Transformation, Neudietendorf, 09.-16.08.2019


Vortrag: Green or no Deal?!, Hamburg, 18.06.2019


Buchdiskussion: Degrowth / Postwachstum zur Einführung, Jena, 12.06.2019


Taking the lead for a change, Köln, 07.-09.06.2019


Workshop: Tragedy of the Commons, Hamburg, 07.06.2019


Vortrag: Ökologische Ökonomik, Bochum, 03.06.2019


Buchdiskussion: Degrowth / Postwachstum zur Einführung, Leipzig, 23.05.2019


Demobeitrag F4F, Lüneburg, 24.05.2019


Demobeitrag F4F, Jena, 24.05.2019


Demobeitrag F4F, Dresden, 24.05.2019


Buchdiskussion: Degrowth / Postwachstum zur Einführung, Berlin, 23.05.2019


Veranstaltet durch Lokalgruppen. Letzte Aktualisierung: 01/10/2019.


Aktuelle Projekte


Assoziierte Gruppen

Call for Abstracts: Economists for Future - Debattenimpulse für ein neues Verständnis von Wirtschaft

 

 

Liebe plurale Ökonom*innen,

 

die Klimakrise offenbart, dass wir in der Ökonomik neue Herangehensweisen brauchen. Für eine lebenswerte Zukunft brauchen wir mehr denn je Wege hin zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem. Gefragt sind daher auch neue ökonomische Denkweisen und wirtschaftspolitische Praktiken. Das Netzwerk Plurale Ökonomik möchte im Rahmen der Kampagne "Economists for Future" entsprechende Impulse setzen, indem sich zusammen mit Euch mit unterschiedlichen ökonomischen Perspektiven (z.B. aus der ökologischen Ökonomik) und möglichen Antworten auf die Klimakrise auseinandergesetzt wird. Dabei sind wir an möglichst konkreten wie auch ganzheitlichen Betrachtungen der Herausforderungen (z.B. Strukturwandel) und Dimensionen (ökologisch bis sozial) interessiert.

 

WORUM ES GEHT: Angedacht ist, dass ab September 2019 regelmäßige Debattenimpulse u.a. auf dem Ökonomik-Blog Makronom erscheinen. In den Beiträgen sollen verschiedene ökonomische Perspektiven auf die Klimakrise eingenommen und die ökonomisch-gesellschaftlichen Implikationen auf wissenschaftlicher Grundlage diskutiert werden. Es können beispielsweise Engführungen, Ausblendungen und Leerstellen in ökonomischen Theorien / Modellen oder auch in wirtschaftspolitischen Konzepten identifiziert werden. Ebenso können kritische Rückblicke erfolgen, die erklären, warum es kaum Erfolge beim Klimaschutz gibt oder wo Positivbeispiele zu finden sind. Genauso können auch Überblicke und Systematisierungen erfolgen, die aktuelle Herausforderungen in der Klimaökonomik wie auch in der Klimapolitik konkret benennen. Von ökonomischer Theorie über die Diskussion konkreter politischer Maßnahmen, Instrumente und Konzepte bis hin zu sozial-ökologischen Utopien gibt es also ein weites Feld für eure Ideen und Forschungsergebnisse.

 

UNSERE ERWARTUNGEN: Wichtig ist uns, dass innovative Impulse für ein neues Denken über Wirtschaft gesetzt werden. Wir möchten Euch ausdrücklich dazu ermuntern, in diesem Sinne “radikal” zu erkunden, also auch abseits vorherrschender Diskurse zu denken. Dabei sollte der Debatte etwas “Neues” hinzufügt werden (also bitte keine Beiträge, die schon x-mal in ähnlicher Form geschrieben wurden!).

 

UNSER ZIEL: Wir hoffen damit die öffentliche Debatte mit einer Vielfalt an ökonomischen Alternativen und Möglichkeiten bereichern zu können, marginalisierte Perspektiven und bislang kaum diskutierte Aspekte sichtbarer zu machen sowie zugleich auch die Eindimensionalität so mancher bisheriger Lösungsvorschläge aufzudecken. Kritiken, aber auch alternative oder gar neue Theorien und Modelle sowie Konzepte und Ansätze werden so diskutierbar. Damit wollen wir Wege und Orientierungspunkte hin zu nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweisen aufzeigen.

 

ZUM VERFAHREN: Wenn ihr unsere Debattenreihe mit einem wissenschaftlichen Beitrag unterstützen wollt, schickt uns ein kurzes Abstract zu eurem geplanten Beitrag. Wir freuen uns dabei insbesondere über Impulse von pluralen Ökonom*innen aus dem Wissenschaftsbetrieb (was euch, liebe Studis, jedoch nicht von einer Einreichung abhalten sollte!). Falls euer Abstract in unseren Debattenrahmen passt, erhaltet ihr von uns eine positive Rückmeldung sowie ausreichend Zeit zur Fertigstellung des Beitrags. Wir kümmern uns anschließend um das Redigieren sowie um eine Veröffentlichung.

Die Abstracts bitten wir bis spätestens zum 14. Juli 2019 per E-Mail an presse[at]plurale-oekonomik.de einzureichen. Der finale Beitragsentwurf sollte nicht länger als 18.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) sein und uns bis Ende August vorliegen.

 

Wir bitten um Verständnis, dass wir uns eine Auswahl vorbehalten und dabei möglicherweise nicht alle Beitragsvorschläge berücksichtigen können. Allgemein streben wir an, dass sich eine möglichst breite Vielfalt ökonomischer Perspektiven in den Veröffentlichungen widerspiegelt sowie auch unterschiedliche Aspekte der Debatte abgedeckt werden.

 

Wir freuen uns auf eure Debattenimpulse!

 

 

Allgemeiner Hinweis zu unserem Verständnis der Debattenbeiträge: Wir hoffen auf Auseinandersetzungen, die kritisch und konstruktiv sein sollten und sich dabei an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren. Wir erwarten grundsätzlich, dass Beiträge der Debatte ernst genommen werden – dazu zählen insbesondere fundamentale Ergebnisse der Klimawissenschaft (u.a. 1,5°C-Ziel), aber auch das Anliegen der Fridays for Future. Kritiken und (Gegen-)Vorschläge sind mit Argumenten und konkreten Inhalten zu begegnen und nicht mit Diffamierungen, schwammigen Allgemeinplätzen oder pauschalen und argumentlosen Behauptungen.